Massenevakuierung

Bombenadvent in Koblenz

epd

Von epd

Fr, 02. Dezember 2011

Panorama

45 000 Menschen müssen wegen der Entschärfung einer britischen Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden.

KOBLENZ (epd). In Koblenz dreht sich derzeit alles um die anstehende Evakuierung, die größte der Stadtgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg. Am zweiten Adventssonntag muss die halbe Stadt schon in aller Frühe menschenleer sein, damit der Kampfmittelräumdienst eine gigantische britische Luftmine und eine etwas kleinere Fliegerbombe entschärfen sowie ein Tarnnebelfass sprengen kann. Der Evakuierungsplan ist eine logistische Großleistung. Um 45 000 Menschen in Sicherheit zu bringen, sind insgesamt 2000 Helfer im Einsatz.

Bei extremem Niedrigwasser entpuppte sich der Rhein im vergangenen Monat als eine wahre Waffenkammer. Allein rund um Koblenz wurden bislang neun Tarnnebelfässer und eine Serie hochexplosiver Bomben entdeckt, Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, als die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Die gefährlichste Fliegerbombe, eine drei Meter lange und 1800 Kilogramm schwere Luftmine, tauchte am Ufer des Koblenzer Stadtteils Pfaffendorf auf, 40 Zentimeter unter der ...

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