Artenschutzkonferenz

"Die Hausaufgaben nicht gemacht"

Anna Martinsohn

Von Anna Martinsohn (dpa)

Mo, 18. Oktober 2010

Panorama

BZ-INTERVIEW mit Jochen Flasbarth, Präsident der UN-Konvention über biologische Vielfalt, zur Artenschutzkonferenz in Japan.

NAGOYA. In Japan könnte Geschichte geschrieben werden. Dort startet am heutigen Montag eine zweiwöchige UN-Konferenz über den internationalen Artenschutz. Erstmals liegt den Staaten ein konkreter Entwurf darüber vor, wie der Gewinn aus biologischen Wirkstoffen gerecht verteilt werden kann. Es sei höchste Zeit, das sogenannte Biopiraterie-Protokoll zu verabschieden, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth. Er ist derzeit Präsident der UN-Konvention über die biologische Vielfalt.

BZ: Welche Ergebnisse erhofft sich Deutschland von der Konferenz in Japan?

Flasbarth: Es gibt zwei wichtige Themen. Zum einen müssen wir bei dem sogenannten Biopiraterie-Protokoll zu einem Abschluss kommen. Es muss dabei geklärt werden, wie der finanzielle Nutzen aus biologischen Wirkstoffen zwischen in der Regel Entwicklungsländern und Industrieländern geteilt wird. Das zweite ist die Strategie zur biologischen Vielfalt. Die Staats- und Regierungschefs haben 2002 ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ