Doñana-Nationalpark

Südspanischen Sumpfgebieten geht das Wasser aus

Reiner Wandler

Von Reiner Wandler

Sa, 06. Juli 2013

Panorama

Weil Landwirte illegal Brunnen schlagen, drohen die südspanischen Sumpfgebiete auszutrocknen.

MADRID. Die Unesco schlägt Alarm. Der südspanische Doñana-Nationalpark leide unter "dem sich summierenden Einfluss einer ganzen Reihe von Bedrohungen für seinen besonders hohen natürlichen Wert", heißt es in einem Bericht des für Welterbe zuständigen World Heritage Centers und der Internationalen Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) von Ende Juni.

"Falls diese Probleme nicht angegangen werden, könnte der Park bald schon die Bedingungen erfüllen, um auf die Liste für bedrohtes Welterbe zu kommen", warnen die Unesco-Stellen die spanischen Behörden. Die Lagunen und Sumpfgebiete am Unterlauf des Guadalquivir sind Brutgebiete und Rastplatz für Wasser- und Zugvögel und stellen somit eine für Südeuropa einmalige Landschaft dar. Der Unesco-Bericht führt eine ganze Liste von Bedrohungen für die Feuchtgebiete in Doñana auf, allen voran die Landwirtschaft rund um den ...

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