"Radioaktivität im Pazifik verdünnt sich schnell"

dpa

Von dpa

Do, 24. März 2011

Panorama

BZ-INTERVIEW: Ulrich Rieth vom Institut für Fischereiökologie.

BERLIN. Wie verkraftet der Pazifik vor Japan die radioaktive Belastung nach dem Reaktorunglück in Fukushima? Ulrich Rieth vom Hamburger Von-Thünen-Bundesinstitut für Fischereiökologie sieht für Algen, Muscheln und Fische nicht so schwarz wie für die Landwirtschaft. Eine generelle Entwarnung ist das aber nicht. Rieth arbeitet für die Leitstelle Umweltradioaktivität des Instituts. Die Fragen stellte Ulrike von Leszczynski (dpa).

BZ: Nach den jüngsten Werten liegt die Belastung im Meer vor Fukushima bei Jod-131 um den Faktor 126 über dem gesetzlichen Maximum Japans. Wie schätzen Sie die radioaktive Belastung ein?

Rieth: Direkt vor Fukushima ist die Belastung im Meer deutlich erhöht. Das ist eine große lokale Konzentration, vor allem durch das Kühlwasser. Messpunkte 100 Meter vom Kraftwerk entfernt sind aber eine Hausnummer, mit der niemand etwas anfangen kann. Auf die stürzen sich alle, aber das hat mit der Realität im Pazifik nichts zu tun. Das verteilt und verdünnt sich schnell.

BZ: Eine Erhöhung um ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ