Verdächtiger soll in Psychiatrie

dpa

Von dpa

Di, 17. September 2019

Panorama

Todesstoß auf Gleise in Voerde.

VOERDE (dpa). Nach dem Todesstoß am Bahnhof der niederrheinischen Stadt Voerde könnte der mutmaßliche Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen psychischer Probleme nicht schuldfähig sein. Er habe beantragt, den mutmaßlichen Täter aus der Untersuchungshaft in eine geschlossene psychiatrische Anstalt bringen zu lassen, bestätigte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer. Ein psychiatrisches Gutachten gebe starke Anhaltspunkte dafür, dass der 28-Jährige "zur Tatzeit auf Grund seiner psychischen Probleme nicht voll schuldfähig" gewesen sei.

Der Beschuldigte hatte im Juli eine ihm unbekannte 34-jährige Frau vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Sie wurde von dem Regionalzug überrollt und starb noch am Tatort. Der mutmaßliche Täter sitzt bisher wegen Mordverdachts in U-Haft. Für die Polizei war er kein Unbekannter. Er war unter anderem wegen Diebstahls, Körperverletzung und kleinerer Vergehen verurteilt worden.