Griechenland

Viele Griechen ziehen wieder zurück aufs Land

Gerd Höhler

Von Gerd Höhler

Fr, 08. April 2011

Panorama

Immer mehr Griechen, die in den Städten keine Chance auf einen Job sehen, wandern in die Dörfer zurück, widmen sich der Landwirtschaft und der Fischerei.

ATHEN. Seit Jahrzehnten gab es in Griechenland einen klaren Trend: Die Menschen zogen aus der Provinz in die Städte. Jetzt, wo das Land in der tiefsten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs steckt, ein Unternehmen nach dem anderen dichtmacht und die Arbeitslosenzahlen steigen, hat sich die Binnenmigration umgekehrt. Immer mehr Griechen, die in den Städten keine Chance auf einen Job sehen, wandern in die Dörfer zurück, widmen sich der Landwirtschaft und der Fischerei.

Stergios Manos ist in Astros geboren, einer Kleinstadt an der Ostküste des Peloponnes. Als Zehnjähriger zog er 1982 mit seinen Eltern nach Athen, wo er zuletzt als Geschäftsführer einer Großhandelsfirma arbeitete. Doch im vergangenen November ging das Unternehmen in die Insolvenz. "Ich habe nicht lange nachgedacht", sagt Stergios. Statt Monate oder womöglich Jahre lang nach einem neuen Job zu suchen, zog der 39-Jährige zurück in seinen Geburtsort. Dort besitzt die Familie ...

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