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Nordirland

Wie sich Touristenmassen auf die Spuren von Game of Thrones begeben

Touristen fallen in Nordirlands Provinz ein, um die Drehorte der Kultserie Game of Thrones aufzusuchen. Sie lernen Bogenschießen, trinken "Winterfell Ale" - und heiraten.

  • Schauspielerin Emilia Clarke spielt Daenerys Targaryen, die Mutter der Drachen – hier ist sie mit Peter Dinklage alias Tyrion Lannister zu sehen. Foto: dpa

Hier also war es. Hier wies Jon Snow seinen Halbbruder Bran im Gebrauch von Pfeil und Bogen an. Hier schlug Robb das Zeltlager für seine Truppen auf. Hier wurde Ser Rodrik enthauptet. Hier beriet sich Ned Stark mit dem König. Hier tötete Brienne von Tarth die drei Soldaten, die ihr den Königsmörder abnehmen wollten. Die Uferstelle, an der sie an Land ging, erkennt man sogleich.

Eingeweihte wissen, wovon die Rede ist bei der Nennung dieser Namen. Es geht nicht um historische Figuren, von denen Nordirland auch einige hat – es geht um fiktive Gestalten, ums Reich kollektiver und populärer Bildschirmträume. Und es geht auch um Winterfell, den legendären Stammsitz der Starks in "Game of Thrones", der zum Kult gewordenen TV-Drama-Serie.

Castle Wards wurde Drehort – und damit zum Touri-Magnet
Ein Millionenpublikum in mehr als 70 Ländern hat "Game of Thrones" seit seinen Anfängen im Jahr 2011 in seinen Bann geschlagen. Und hier, auf den Hügeln über Strangford Lough, wurden einige der eindrücklichsten Szenen gedreht. Hier finden sich "Thronies", die wahren Fans der Serie, auf geradezu heiligem Boden. "Winter is coming", raunen sich Burgzinnen und Baumwipfel an dieser Stelle zu, "der Winter naht".

Vor wenigen Jahren noch ist Castle Ward kaum einem Menschen außerhalb Nordirlands ein Begriff ...

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