"Arbeiten mit Sprachen schärft das Denken"

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mo, 09. Mai 2016

Elsass

BZ-INTERVIEW mit den Karlsruher Forscherinnen Birgit Neuer und Astrid Weißenburg, die für Mehrsprachigkeit eintreten.

"Lerne die Sprache des Nachbarn", so lautet seit Jahrzehnten das Credo der Sprachpolitik am Oberrhein. Indes, von einer Zweisprachigkeit kann in den Schulen bis heute noch keine Rede sein. Vielleicht greift dieser Fokus auch zu kurz. Die Bildungsforscherinnen Birgit Neuer und Astrid Weißenburg, plädieren für Unterrichtskonzepte, die Mehrsprachigkeit fördern. Mit ihnen sprach Bärbel Nückles

BZ: Frau Weißenburg, Frau Neuer, viele halten Zweisprachigkeit für ein Bildungsideal. Warum ist dieses Konzept Ihrer Meinung nach überholt?
Weißenburg: Der Normalfall ist der mehrsprachige Mensch, und dabei beziehe ich nicht zuletzt Dialekte mit ein. Ich denke aber gerade auch an die Migrationssprachen unserer Schülerinnen und Schüler. Wir dürfen nicht länger die mit Prestige verbundenen Nationalsprachen bevorzugen.
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