Schweinefutter im Gotteshaus

Erika Sieberts

Von Erika Sieberts

Di, 22. April 2003

Südwest

In Kippenheim sorgt ein Verein für die Restaurierung der ehemaligen Synagoge / Einweihung als Gedenkstätte im September.

KIPPENHEIM. Die 151 Jahre alte Synagoge in Kippenheim bei Lahr ist ein "Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" für das Land Baden-Württemberg. Seit 1996 engagiert sich ein Förderverein für das Gebäude, das nach Abschluss der Renovierung im Herbst dieses Jahres als Gedenk-, Lern- und Begegnungsstätte genutzt werden soll.

Im Pogrom vom 10. November 1938 war, anders als etwa in Freiburg, nur die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört worden. Spätestens seit 1940 wurde aber das jüdische Gotteshaus nicht mehr genutzt. Denn damals sind die letzten 31 jüdischen Einwohner Kippenheims deportiert worden, die meisten ins südfranzösische Lager Gurs.

Nach der zwischenzeitlichen Nutzung als Produktionsstätte für Bausteine übernahm die Raiffeisengenossenschaft 1956 das Gebäude als Warenlager. Darüber hatten sich schon früh ...

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