Europa-Park

Natur statt teurer Unterhaltungsmaschine

Susanne Glaubitz

Von Susanne Glaubitz (Freiburg)

Fr, 13. März 2020

Leserbriefe

Zu: "Europa-Park hat große Pläne im Elsass", Beitrag von Klaus Fischer und Bärbel Nückles (Land und Region, 4. März)
Die Expansionslust der Europa-Park-Betreiber kennt keine Grenzen. Jetzt wird im Elsass ein neues, 205 Fußballfelder großes Projekt geplant, natürlich mit entsprechendem Verkehrsanschluss. Das heißt: weiter steigender Verkehr in dieser Region. Für einige eine gewinnbringende Investition, die aber auf Kosten eines wertvollen Gutes gemacht wird, das uns allen gehört: die Natur.

Nicht nur Ackerflächen verschwinden und machen regionales Einkaufen immer schwerer. Auch unsere Kinder sollten sich in freier Natur bewegen, auf Bäume klettern, Pflanzen und Tiere entdecken können. Erlebnisse werden in Wald und Feld kostenlos geliefert, man braucht dazu keinen Park, in dem man für teures Geld eine Unterhaltungsmaschine nach der andern konsumiert. Wann finden Kommunalpolitiker den Mut, sich solch unsinnigem Flächenverbrauch entgegenzustellen? Susanne Glaubitz, Freiburg