Neue Computerräume dank Digitalpakt

Edgar Steinfelder

Von Edgar Steinfelder

Mi, 03. August 2022

Schopfheim

Am THG hat sich durch die Bundesmittel einiges getan in Sachen PC-Ausstattung.

. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss traf sich am Montagnachmittag im Theodor-Heuss-Gymnasium, um sich über die Ausstattung der multifunktionalen Informatikräume an der Schule zu informieren. Schließlich waren im Rahmen der Umsetzung des Digital-Paktes Schule 2019 bis 2024 für die Schaffung von multifunktionalen und digitalen Fachräumen Fördergelder des Bundes in Höhe von 94 400 Euro bewilligt worden.

Studiendirektor Tobias Roths erklärte den Ausschussmitgliedern die Ausstattung der beiden multifunktionalen Schulräume. In zwei Klassenzimmern wurden demnach je 30 Computer-Arbeitsplätze mit Rechnern und Bildschirmen installiert, die bei Nichtgebrauch in den Tischen versenkt und verschlossen werden können. Damit sind die PCs vor dem Zugriff nicht befugter Personen geschützt und können zudem durch Fachfirmen gewartet werden.

Tobias Roths machte deutlich, dass diese multifunktionalen Räume nicht nur für den vollwertigen Informatikunterricht genutzt werden, sondern auch als digitale Klassenzimmer für jeden Fachunterricht zur Verfügung stehen. Man wollte damit auch dem System isolierter Lernräume im normalen Unterricht entgegen wirken, so Tobias Roths. Die multifunktionalen Informatikräume seien eine Bereicherung für das THG und stärkten Schopfheim auch als Schulstandort. Aus Sicht von Tobias Roths seien die finanziellen Zuschüsse des Bundes bestens angelegt worden. Schließlich habe man eine Auslastung von 80 Prozent dieser multifunktionalen Klassenräume erreichen können, weil sie zugleich als normales digitales Klassenzimmer dienten.

Neben den 30 PC-Arbeitsplätzen in den beiden Schulräumen sind an deren Wandseiten zusätzlich noch mehrere größere Bildschirme installiert worden, für die man zur Sicherheit eine Holzverkleidung konstruiert habe. Zudem habe man in einem bestehenden Computerraum die PCs samt Bildschirmen ausgetauscht.

Gemeinderat Ernes Barnet (Grüne) sah die Maßnahmen insgesamt zwar positiv, merkte aber an, dass durch die höhere Zahl von Rechnern ein noch größerer Stromverbrauch nötig werde. Im Idealfall müsse durch die Installation von Photovoltaikanlagen so viel Strom produziert werden können, dass die Schule ihren Eigenbedarf damit abdecken könne, meinte er. Da eine Photovoltaikanlage auf den Dächern aus Statikgründen wohl nicht möglich sei, müsse man Alternativen ausloten. Studiendirektor Thilo Kuschel-Lauber wies darauf hin, dass man am THG bereits Schülerinnen und Schüler als Energiementoren eingesetzt habe, die sich mit Energieeinsparungen in allen Bereichen beschäftigten.