Rückbau statt Hochwasserschaden?

Dorothee Philipp

Von Dorothee Philipp

Mo, 26. Februar 2018

Neuenburg

BZ-Plus Spannender Vortrag: Iso Himmelsbach bringt eine neue These zum Niedergang des Neuenburger Münsters ins Spiel.

NEUENBURG AM RHEIN. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Neuenburger Geschichts- und Kulturkreises gibt es immer auch einen Fachvortrag zu einem Thema der Regionalgeschichte. In diesem Jahr bescherte diese Tradition dem interessierten Publikum eine Überraschung: Der Freiburger Historiker und Politologe Iso Himmelsbach, der die "Hochwassergeschichte des Oberrheins mit Schwerpunkt Neuenburg" beleuchtete, ging auch auf die Zerstörung des Neuenburger Münsters ein. Und brachte eine völlig neue Sichtweise ins Spiel.

Die gängige Lesart ist, dass das Münster bei einem Rheinhochwasser 1525 in den Fluten versank und nur der Chor stehen blieb. Der Kupferstich von Matthäus Merian aus dem Jahr 1640, der die Ruine am Ufer und im Hintergrund die Stadt darstellt, ist das bekannteste Bild aus der Neuenburger Stadtgeschichte der frühen Neuzeit. Himmelsbach wies jetzt nach, dass das Münster von den Neuenburgern selbst zurückgebaut wurde, nachdem der Rhein Jahr für Jahr ...

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