Schreibwettbewerb Herbst 2008

Nur geträumt!

Silas Kelm, 10 Jahre, Klasse 4 b der Grundschule Kenzingen

Von Silas Kelm, 10 Jahre & Klasse 4 b der Grundschule Kenzingen

Fr, 19. Dezember 2008 um 09:48 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Silas Kelm, 10 ahre, Klasse 4 b der Grundschule Kenzingen

Endlich war es soweit! Ich durfte zu Mathias’ Geburtstag. Ich packte meine Sachen, Fußball, Torwarthandschuhe und natürlich das Geschenk für Mathias. Am Auto wartete ich auf meine Mutter. Da kam sie auch schon, wir stiegen ein und fuhren los.

Mathias begrüßte uns und nahm mich mit in die Wohnung. Wir warteten eine Weile, bis sich alle Freunde versammelt hatten. Dann ging die Party los. Zuerst packte Mathias alle Geschenke aus. Ich schenkte ihm ein Paar Fußballhandschuhe. Dann gab es Schokokuchen.

Nach dem Essen gingen wir hinaus und spielten Fußball. Yannik und Adrian wählten die Mannschaften. Dann ging es los. Schon in der dritten Minute war unsere Mannschaft mit fünf Toren in Führung. Plötzlich kam Mathias und schoss den Ball direkt in die Eiche, die neben uns stand.

Wir überlegten, was wir machen sollten und einigten uns dann auf Räuberleiter. Yannik kletterte hoch. Plötzlich sah ich einen weißen Eisklotz vom Himmel direkt auf den Baum fallen. Sofort schrie ich: "Yannik, pass auf!" Er sprang vom Baum und landete sanft im Gras.

Wir rannten zum Eisklotz und betrachteten ihn von allen Seiten. Dabei bemerkte ich, dass ein Pfeil in dem Eisklotz steckte. Ich zog ihn heraus und zeigte ihn meinen Freunden. Alle staunten und rannten ins Haus. Mathias Mutter berichtete den Fall der Polizei und in wenigen Minuten stand ein Polizeiauto vor der Eiche. Alle waren sehr aufgeregt und lauschten, was der Polizist zu erklären hatte. Der Polizist nahm den Pfeil und fuhr davon.

Am nächsten Morgen schlug ich die Zeitung auf und entdeckte, dass wir in der Zeitung waren. Ich rannte zu meiner Mutter: "Mama, Mama! Schau mal!" Mama las den Artikel und staunte nicht schlecht. Doch plötzlich wachte ich auf und bemerkte, dass alles nur ein Traum war. Ich kletterte von meinem Hochbett und ging in die Küche um zu essen. Nach dem Essen traf ich Yannik, Adrian und Elias auf dem Schulweg. Aber den Traum werde ich nicht so schnell vergessen.