Krankenhausschließung

Nur sechs Mitarbeiter wechseln vom Stühlinger Krankenhaus nach Waldshut

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 08. September 2022 um 17:05 Uhr

Kreis Waldshut

Deutlich weniger Beschäftigte als erwartet sind nach der Schließung des Krankenhauses Stühlingen ins Klinikum Hochrhein gewechselt.

Deutlich weniger Beschäftigte als erwartet sind nach der Schließung des Krankenhauses Stühlingen ins Klinikum Hochrhein gewechselt. Gut 70 Mitarbeiter haben zuletzt am Krankenhaus Stühlingen gearbeitet. Einen Monat nach dessen Schließung ist klar: Nur sechs von ihnen wechseln an das Klinikum Hochrhein in Waldshut.

Nur sechs Mitarbeitende wechseln nach Waldshut

Zwar hatte der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) auf Nachfrage vor einem Monat bereits angekündigt, dass mehr als die Hälfte des Stühlinger Personals (36 Personen) dem vormaligen Träger des dortigen Krankenhauses erhalten blieben. Wie Verbundsprecherin Anja Lambert damals auf Nachfrage darstellte, hatten diese Angebote für einen Standortwechsel innerhalb des GLKN zunächst vier Mitarbeitende angenommen. Etwa 30 hatten dies ausgeschlossen.

Klinikum-Hochrhein-Geschäftsführer Hans-Peter Schlaudt hatte damals erklärt, dass bei ihm 15 Bewerbungen vorlägen, ein Teil der Interessenten hatte damals demnach schon in Waldshut mit der Arbeit begonnen. "Wir haben in Summe sechs Mitarbeiter aus Stühlingen bei uns eingestellt", konstatiert Klinikum-Sprecherin Luisa Denz nun auf Nachfrage. Es handle sich um vier Gesundheits- und Krankenpfleger, einen medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten und einen leitenden Oberarzt für Gastroenterologie.

Klinikum freut sich über Verstärkung

"Gastroenterologen sind heutzutage ein rares Gut", so Denz weiter. Daher schätze sich das Klinikum besonders glücklich, für diesen Bereich einen weiteren Experten gewonnen zu haben. Aber grundsätzlich freue sich das Team grundsätzlich über jede Verstärkung im Bereich Pflege: "Zwei der neuen Kollegen haben bereits auf der chirurgischen Station ihren Dienst angetreten. Die anderen werden erst in den kommenden Wochen anfangen."