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Drogenhandel verlagert sich auch in Südbaden immer mehr ins Internet

Oliver Huber

Von Oliver Huber

Do, 28. Juli 2016 um 14:52 Uhr

Computer & Medien

Waffen und Drogen: Spätestens seit dem Amoklauf in München ist das sogenannte Darknet in aller Munde. Auch die Polizei in Südbaden schaut verstärkt auf die dunkle Seite des Internets.

Ein 19-Jähriger aus Offenburg ist Ende Juni aufgeflogen, weil er schon mehrfach Drogen über das Internet bestellt hat. Zu dem Trend, illegale Ware über das sogenannte Darknet zu beziehen, hat Kriminalhauptkommissar Otmar Hertwig aus Offenburg im BZ-Interview schriftlich Stellung genommen.

BZ: Verlagert sich der Drogenhandel ins Internet? Können Sie in Offenburg beziehungsweise in Südbaden einen Trend ausmachen?

Otmar Hertwig: Der Drogenhandel verlagert sich tatsächlich mehr und mehr in das Internet, genauer gesagt in das sogenannte Darknet. Die Nutzer des Darknet versuchen sich durch Anonymisierung und Verschlüsselung der Strafverfolgung zu entziehen. Neben den Drogen werden unter anderem auch Waffen, Falschgeld, Ausweise, Pässe, gefälschte Zahlungsmittel und Kreditkarten im Darknet verkauft. ...

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