Teilchenbeschleuniger Genf

Auf der Suche nach dem Ursprung des Universums

dpa

Von dpa

Mi, 03. Mai 2017

Panorama

Der Teilchenbeschleuniger LHC bei Genf ist wieder in Betrieb / Cern-Forscher hoffen auf Erkenntnisse über den Ursprung des Universums.

GENF (dpa). Die mächtigen Magnete der Experimente sind 100 Meter unter der Erde schon wieder in Betrieb. In riesigen Metallzylindern und -gehäusen sind tausende der filigransten Messgeräte gewartet und auf den neusten Stand gebracht worden. Hier beginnt in Kürze die Jagd auf eines der größten Rätsel der Physik: die dunkle Materie. Seit Kurzem ist der Teilchenbeschleuniger LHC bei Genf nach einer längeren Wartung wieder in Betrieb – auch mit der Unterstützung von Freiburger Fachleuten.

Wie alle, die zum weltgrößten Teilchenbeschleuniger der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern), dem Large Hadron Collider (LHC), in die Tiefe hinabsteigen, hat Karl Jakobs ein Gerät zur Messung radioaktiver Strahlung dabei. Der Freiburger Physiker leitet eines der beiden Experimente, die suchen, was niemand je gefunden hat. "Wir sind an der vordersten Grenze der Technologie", sagt Jakobs im Aufzug in die Tiefe.

Der Teilchenbeschleuniger ist seit 2009 in Betrieb. Hier wird Grundlagenforschung über den Aufbau von Materie betrieben. 2012 kam ...

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