Expedition im Ural

Djatlow-Tragödie: Der Tod des letzten Mannes

dpa

Von dpa

Sa, 04. Mai 2013

Panorama

Vor 50 Jahren kamen neun Mitglieder einer Expedition im Ural auf mysteriöse Weise ums Leben / Jetzt starb der einzige Überlebende.

MOSKAU (dpa). Erfroren und mit rätselhaften Wunden werden neun Skiwanderer 1959 auf einem Bergpass am Ural gefunden. Die "Djatlow-Tragödie" sorgt in Russland auch gut 50 Jahre danach für Spekulationen. Nun ist der einzige Überlebende gestorben – ohne für Aufklärung zu sorgen.

Der Tod am eisigen Gebirgspass kommt rasend schnell für die neun russischen Skiwanderer im nördlichen Ural. Bei minus 30 Grad Celsius und minimaler Sicht gibt es in der einsamen Gegend für die Gruppe kein Entrinnen. Ein Suchteam findet später ihre Leichen und stellt mysteriöse Verletzungen fest.

Ein brutaler Ritualmord? Die grausamen Folgen eines geheimen Raketentests? An diesem Wochenende wird Juri Judin, der einzige Überlebende der Tragödie, in Jekaterinburg beigesetzt. Sein Tod facht die ...

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