HINTERGRUND

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 16. Oktober 2019

Panorama

Vierbeinige Lebensretter

» Unterzuckerung: Manche Hunde von Diabetikern riechen eine drohende Unterzuckerung im Atem oder Schweiß ihres Besitzers, bevor dieser in Ohnmacht fällt. Sie schlagen Alarm und bringen das Blutzuckermessgerät. Andere Hunde spüren, wenn bei ihrem Herrchen ein epileptischer Anfall droht.

Krebs: Immer wieder wird von Hunden berichtet, die sich sonderbar aufführen, etwa ihr Herrchen dauernd in den Bauch stupsen. Dann stellt sich heraus, dass das Herrchen Darmkrebs hat. Auch Melanome, also Hautkrebs, erkennen manche Hunde bei ihren Besitzern. Trainierte Hunde können in menschlichen Atemproben Brust- oder Lungenkrebs riechen. In einigen Fällen erschnüffeln Hunde sogar winzige Tumore, die auf einem Röntgenbild kaum zu erkennen sind.

» Bedrohte Tier- und Pflanzenarten: Hunde bei der Basler Grenzwacht können unter anderem Elfenbein, Biber- und Leopardenfell, Alligatorleder oder Nashörner erschnüffeln. So wird ein illegaler Import verhindert.

Laubholzbockkäfer: Speziell geschulte Spürhunde des Regierungspräsidiums Freiburg erkennen den Asiatischen Laubholzbockkäfer, der nach dem Import aus Asien über Bau- und Verpackungsholz hierzulande den Laubbäumen und ihrem Holz schadet.

Bettwanzen: Die europäische Bed Bug Foundation zertifiziert Hunde, die darauf trainiert sind, lebende Bettwanzen zu erschnüffeln.