Windel-Geburtstag

Pampers - die Revolution der Babypflege

Michael Ossenkopp

Von Michael Ossenkopp

Do, 03. März 2011

Panorama

Vor 50 Jahren wurde die erste Pampers-Windel verkauft. Als Erfinder gilt Victor Mills, doch die Idee stammt von einer Frau.

BERLIN. Victor Mills hatte keine Lust mehr. Immer wieder musste er seinem Enkel die triefend nasse Stoffwindel wechseln. Doch da Mills nicht nur Großvater, sondern auch Chemieingenieur in der Entwicklungsabteilung des Wasch- und Nahrungsmittelherstellers Procter & Gamble im US-Bundesstaat Ohio war, machte er sich auf die Suche nach Alternativen. Fünf Jahre später, im Frühjahr 1961, brachte der Konzern die erste Einwegwindel Pampers auf den Markt.

Mit heutigen Höschenwindeln ist die Windel von damals kaum zu vergleichen. Das schlichte, rechteckige Zellstofftuch wurde von Sicherheitsnadeln zusammengehalten. Dennoch revolutionierte die Wegwerfwindel die Babypflege. Das Abkochen und Waschen der Stoffwindeln hat endlich ein Ende. "To pamper" bedeutet im Englischen so viel wie "verhätscheln", und das hatten die Produzenten nicht nur für die Babys, sondern auch für die Eltern im Sinn. Eine Windel, die sich schnell und unkompliziert wechseln ließ, aus einem Material, das die Flüssigkeit aufnahm, den Babypopo nicht wund werden ließ, die nicht auslief und trotzdem Strampelfreiheit zuließ – die Amerikaner waren begeistert.

1973 kam die Windel nach Deutschland, mit durchschlagendem Erfolg. Seither gibt es ...

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