Interview mit Lydia Luncz

Forscherin verteidigt Disneys Schimpansen-Film

Katharina Meyer

Von Katharina Meyer

Mi, 08. Mai 2013 um 08:09 Uhr

Panorama

Lydia Luncz vom Max-Planck-Institut hat für ihre Doktorarbeit 30 Monate lang Schimpansen in der Elfenbeinküste beobachtet. Ein Interview über ihre Arbeit und den Film "Schimpansen".

Die Tiere stehen auch im Mittelpunkt des am Donnerstag anlaufenden Films "Schimpansen". Katharina Meyer sprach mit der 33-Jährigen über lange Forschertage im Dschungel und die Kritik am Film.

BZ: Sie haben mehr als zwei Jahre im Dschungel bei den Schimpansen verbracht. Wie sieht denn der Urwald-Alltag einer Schimpansenforscherin aus?

Luncz: Aufstehen ist um 4 Uhr – denn leider sind Schimpansen Frühaufsteher. Bis zu ihrem Nest ist es eine Stunde Fußmarsch, um sechs Uhr müssen wir dort sein. Denn die Gruppe wandert durch ihr Revier. Wenn man einmal den Anschluss verpasst, ist sie weg. Wir kommen deshalb auch erst gegen 20 Uhr zurück ins Lager: Denn man muss wissen, wo die Schimpansen ihr Nest bauen, um sie am Morgen wiederzufinden. );

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ