Neu im Kino

Pedro Almodóvars "Leid und Herrlichkeit" ist eine Lebensbeichte

Dominik Bloedner

Von Dominik Bloedner

Di, 23. Juli 2019 um 20:09 Uhr

Kino

Almodóvar inszeniert kunstvoll und behutsam und ist sich auch in seinem 22. Kinofilm – zwischen Fiktion und sehr viel autobiografischer Wahrheit – treu geblieben.

Wenn ein inzwischen fast 70-jähriger, von etlichen Gebrechen geplagter Filmregisseur einen Film über einen alternden, von etlichen Gebrechen geplagten Filmregisseur dreht, der wegen Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Depressionen und anderer Malaisen nicht mehr drehen kann und den der Ruhm der Vergangenheit verfolgt, dann ist der erste Impuls, zu fragen: Will man das wirklich sehen? Muss man das sehen? Spätestens nach einer Stunde und 53 Minuten lautet die Antwort: Ja, man sollte. Denn der neue Film "Leid und Herrlichkeit" (im spanischen Original "Dolor y Gloria") von Pedro Almodóvar ist ein wunderbar intimes, vielschichtiges und feinsinnig komponiertes Kunstwerk. Und gänzlich uneitel.

Pedro Almodóvar Caballero, geboren am 25. September 1949 ...

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