Pfaffenweiler erwirtschaftet Überschuss

Jannik Jürgens

Von Jannik Jürgens

Fr, 23. Oktober 2020

Pfaffenweiler

Jahresrechnung 2019.

(jj). Einen Überschuss von knapp 1,1 Millionen Euro hat die Gemeinde Pfaffenweiler im Jahr 2019 im Vermögenshaushalt erwirtschaftet. Darüber informierte Rechnungsamtsleiter Lukas Mahler die Ratsmitglieder am Mittwochabend. Der Überschuss wird der allgemeinen Rücklage zugeführt.

Diese große Summe ergebe sich durch die Abrechnung des Baugebietes "Im Schneckenacker", bei der die Gemeinde etwa 900 000 Euro einnahm. Doch auch der Verwaltungshaushalt, in dem jährlich wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben wie Steuern und Personal aufgelistet werden, habe sich positiv entwickelt. Die Einnahmen stiegen über den Ansatz, die Ausgaben lagen drunter. Die Gewerbesteuer beispielsweise stieg von 353 000 Euro im Jahr 2018 auf 409 000 Euro im Jahr 2019. "Das ist ein starker Anstieg. Aber zwei Jahre später werden wir dafür weniger Schlüsselzuweisungen erhalten", sagte Mahler. Im Zuge der Corona-Pandemie werde es sicherlich geringere Steuereinnahmen geben. Die Ausgaben für Gebäudeunterhalt und -bewirtschaftung stiegen ebenfalls und lagen 2019 bei über 200 000 Euro. Auch beim Personal gab Pfaffenweiler mehr aus. Die Kosten für Kindergartenpersonal stiegen auf 840 000 Euro, das Rathauspersonal kostete knapp 600 000 Euro. Mahler machte auch auf die Kreis umlage aufmerksam, die mit fast 1,1 Millionen Euro zu Buche sch lug. "Wir haben den landesweit höchsten Hebesatz", sagte der Rechnungsamtsleiter. Außerplanmäßige Ausgaben gab es beim Darlehen an die Lebenshilfe für den Cap-Markt, das 150 000 Euro betrug. Außerdem wurde die Reb- und Feldwegsanierung 28 000 Euro teuerer als ursprünglich vorgesehen. Trotzdem entstand ein Überschuss von 770 000 Euro im Verwaltungshaushalt.