Platz zum Balzen und Baden

Thomas Biniossek

Von Thomas Biniossek

Di, 21. Mai 2019

Eisenbach (Hochschw.)

BZ-Plus Förster Karl Meister führt auf den Spuren des Auerhahns durch den Eisenbacher Wald.

EISENBACH. Vorneweg: Der Auerhahn ist nicht generell vom Aussterben bedroht. Allerdings, das machte Karl Meister bei einem Waldspaziergang in Eisenbach deutlich, steht der Urvogel in weiten Teilen Europas auf der Roten Liste und in Deutschland dort gar in der höchsten Gefährdungsstufe. "Die Population schrumpft, obwohl die Bejagung bereits seit den 1970er Jahren verboten ist", sagte der Förster, der seit 35 Jahren im Forstrevier Eisenbach tätig und zu einem Fachmann in Sachen Auerhuhn geworden ist.

Die zehn Teilnehmer des rund dreistündigen Rundgangs durch den Schonwald Eisenbach erfuhren viel über die Lebensbedingungen des Auerhahns, zu sehen bekamen sie ihn aber nicht. Das konnte nicht verwundern, schließlich sind im Revier von Karl Meister nur noch drei der größten Hühnervögel Europas zu finden. "Und sie sind sehr scheu und aufmerksam, erkennen ihre Feinde aus 50 Metern Entfernung und machen sich dann aus dem Staub", erklärte er. Lediglich in der Balzzeit von Anfang März bis Anfang Mai vergäßen die Männchen alle Vorsicht und seien gut zu beobachten.
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