PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Fr, 19. März 2021

Pressestimmen

Vordergründiger Zorn

Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" kommentiert die Kritik am Gesundheitsminister:
"Die Kritik am Bundesgesundheitsminister kennt derzeit wenig Grenzen. Aus Jens Spahn, dem Superhelden, (...) und Fastkanzlerkandidaten der Union, ist der Gottseibeiuns der deutschen Corona-Politik geworden, der möglichst schnell ersetzt gehört – am besten durch einen anderen Superhelden namens Karl Lauterbach, SPD. Der neue Hashtag bei Twitter lautet entsprechend: ’Wir wollen Karl.’ So verständlich der Zorn angesichts des Astrazeneca-Desasters ist, so vordergründig ist er auch."

Große Risiken

Die "Mitteldeutsche Zeitung" aus Halle schreibt zu Volkswagen:
"Vor allem wegen der starken Präsenz in China stehen die Wolfsburger erheblich besser da als viele Konkurrenten. Doch dieser Erfolg hat eine Schattenseite. Der dortige Marktanteil von fast 20 Prozent bedeutet auch eine große Abhängigkeit mit entsprechenden Risiken. Staatspräsident Xi Jinping will sein Land in eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Unternehmen steuern. Das sollte auch VW ernst nehmen."