Bedrohtes Tier

Die Reproduktionsmedizin soll das Breitmaulnashorn retten

Kerstin Viering

Von Kerstin Viering

So, 15. September 2019 um 13:10 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Mit Hilfe der Reproduktionsmedizin soll das Nördliche Breitmaulnashorn vor dem Aussterben gerettet werden – doch zu einem Baby ist es ein langer Weg.

Najin und Fatu sind in Kenia inzwischen echte Stars. Mit ihren markanten Gesichtern und massigen Körpern werben sie nicht nur für den Besuch des Wildtierreservats Ol Pejeta, in dem sie leben. Auf ihren Schultern ruht sogar die Hoffnung auf die Rettung einer ganzen Nashorn-Unterart. Denn ihre freilebende Verwandtschaft haben Wilderer in den vergangenen Jahren komplett ausgerottet.

Und so sind die beiden Weibchen nun wohl die letzten Vertreter des Nördlichen Breitmaulnashorns, die es auf der Welt noch gibt. Ohne männliche Gesellschaft schien das endgültige Aussterben nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch nun ist es Wissenschaftlern gelungen, zwei Embryonen des Nördlichen Breitmaulnashorns zu erzeugen. Das teilte das Berliner Leibniz-Institut für Wildtierforschung (IZW) am Mittwoch mit. Dazu hatten sie Najin und Fatujeweils fünf Eizellen entnommen und mit dem Sperma von bereits verstorbenen Bullen befruchtet.

"Wir sind optimistisch, dass wir den Untergang dieser charismatischen Tiere doch noch verhindern können." Thomas Hildebrandt "Wir sind optimistisch, dass wir den Untergang dieser charismatischen Tiere doch noch verhindern können", sagt Thomas Hildebrandt vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Er leitet das Projekt Bio-Rescue, in ...

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