Umfrage unter Freiburger Passanten

Rauchen – eine Ersatzbefriedigung?

Simone Wurth und Emma Jesgarz, Klasse 9d, Martin-Schongauer-Gymnasium Breiscah

Von Simone Wurth, Emma Jesgarz, Klasse 9d & Martin-Schongauer-Gymnasium Breiscah

Di, 28. Mai 2013 um 12:35 Uhr

Schülertexte

Die Zischup Reporterinnen Simone Wurth und Emma Jesgarz haben Freiburger Passanten zu ihrer Meinung über das Rauchen befragt.

Sehr überraschend ist das Ergebnis, dass nur 28 Prozent der befragten Passanten über 20 zur Zigarette greifen. Viele begründen dies mit der Aussage, dass Rauchen schädlich und kostspielig ist. Allerdings habe das Rauchen auch eine beruhigende Wirkung. "Besonders in Stresssituationen hilft mir der Griff zur Zigarette, um mich wieder entspannen zu können", so eine Passantin. Eine andere befragte Person hält das Rauchen allerdings für eine überflüssige Ersatzbefriedigung. Eine der befragten Passantinnen wünscht sich strengere Gesetze, da sie glaubt, dass man vom Rauchen zu schnell abhängig würde. Sie spricht aus Erfahrung da sie selbst raucht und gerne aufhören würde, jedoch weiß, dass dies nicht so einfach ist.

Bei den Jugendlichen rauchen 18 Prozent der befragten Passanten zwischen 16 und 20. Die Meinungen sind gespalten: Einige wollen das Rauchen nie anfangen, für andere hingegen gehört es dazu, um "cool" zu sein. Man könnte meinen, einige der Jugendlichen heute rauchen nur aus Gruppenzwang. "Alle rauchen, ich ja auch. Das ist doch völlig normal", findet ein befragter Jugendlicher im Alter von 16 Jahren.