Gemeindeverwaltungsverband

Raum Denzlingen erhält 739.000 Euro aus dem Digitalpakt

Sebastian Krüger

Von Sebastian Krüger

Mi, 23. Oktober 2019 um 07:00 Uhr

Denzlingen

Satter Verdienst: Der Gemeindeverwaltungsverband aus Denzlingen, Vörstetten, Reute bekommt 739.000 Euro durch den Digitalpakt des Bundes. Das Geld werde nicht für alle Wünsche ausreichen.

Um die Schulen in Deutschland mit digitaler Technik besser auszustatten, nimmt der Bund rund fünf Milliarden Euro in die Hand. Das ist der Kern des Digitalpakts Schule, der im Mai beschlossen wurde. Wie das Wahlkreisbüro des Bundesabgeordneten Johannes Fechner (SPD) nun mitteilte, fließen davon rund 739.000 Euro an den Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen, Vörstetten, Reute. Die Mittel stehen dem Bildungszentrum in Denzlingen sowie den Grundschulen in Reute, Vörstetten und Denzlingen zu.

Verbandskämmerer Martin Ziegler freut sich über das Geld vom Bund, sagte aber, dass es nicht ausreichen werde, um alle Wünsche zu erfüllen. Der Verband werde noch rund 140.000 Euro beisteuern. Zunächst müssten die Schulen aber einen Medienentwicklungsplan erstellen, um den Bedarf an digitalen Geräten und digitaler Infrastruktur zu ermitteln. "Davon ausgehend wird sich entscheiden, ob die Schulen neue Tablets bekommen oder ob zunächst in die Netzinfrastruktur und den Glasfaserausbau investiert wird", so Ziegler. Bereits beschlossen sei, dass im Bildungszentrum ein zentraler Server für alle Schulen aufgebaut wird. Und für die Grundschule Vörstetten seien schon einige Tablets und Server eingekauft worden. Die Ausgaben sollen mit der Förderung des Bundes verrechnet werden, so Ziegler.

Die Schulträger – Städte, Gemeinden, Landkreise – erhalten im Rahmen des Digitalpakts ein Budget, das sich an der Zahl der unterrichteten Schüler bemisst. Pro Schüler dürften es etwa 430 Euro sein, an Grundschulen 300 Euro pro Schüler.