Entspannte Betreuungssituation

Benedikt Sommer

Von Benedikt Sommer

Sa, 09. November 2019

Reute

Die Quote der unter Dreijährigen in den Kinderkrippen in Reute steigt konstant.

REUTE. Bewährt hat sich jetzt bereits die Erweiterung des Kindergartens Fantasia in Unterreute. Durch die bis zu drei neuen Gruppen hat sich die Betreuungssituation in der Kommune deutlich entspannt. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass der zusätzliche Bedarf aus der neuen Ortsmitte einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung erforderlich macht.

Dies ergab die jährlichen Bedarfsplanung der Kinderbetreuung in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Aktuell sei die Situation positiv, sagte Hauptamtsleiterin Katja Rogowitz. Sowohl im Bereich der unter- wie auch bei den über Dreijährigen erfülle die Gemeinde den Rechtsanspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz. Bei den unter Dreijährigen werden die es Kindergartenjahres 2019/20 wahrscheinlich mit 34 Kindern belegt sein. Zum Stichtag seien 54 Prozent der in Reute geborenen Kinder unter drei Jahren in einer Tageseinrichtung betreut worden. Diese Quote steige von Jahr zu Jahr.

Während in den vergangenen Jahren die Kleinkindbetreuung im Fokus stand, habe die Gemeinde in diesem Jahr eine hohe Zahl von über Dreijährigen unterbringen müssen. Aktuell stehen für 103 Kinder, inklusive "Notplätze", 108 Plätze zur Verfügung. In der mittelfristigen Planung bis zum August 2021 steige die Zahl der freien Plätze wieder an.

Insgesamt sei die Geburtenrate konstant hoch, so dass der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter steigen werde. Eine Erleichterung für die komplizierte Bedarfsplanung erhofft sich Rogowitz aus dem neuen Online-Anmeldeverfahren. Ab Dezember können Eltern einen Betreuungsplatz für ihr Kind per Internet vormerken. Positiv beurteilte Rogowitz die Personalsituation. Die Gemeinde beschäftige zwar sehr viele Teilzeitkräfte, was einen hohen Verwaltungsaufwand mit sich bringe, habe aber ausreichend Personal gewonnen.

"Eigentlich wurde die Erweiterung des Kindergartens Fantasia ja beschlossen, um auch mögliche Anforderungen aus der Neuen Ortsmitte erfüllen zu können", so die Hauptamtsleiterin. Angesichts der Kinderzahlen in der Gemeinde sei es jedoch fraglich, ob die Plätze dann noch reichten.

Neuer Jugendreferent kommt Anfang Januar

Die seit 2018 vakante Stelle eines Jugendreferenten in der Gemeinde kann jetzt neu besetzt werden. Dies gab Hauptamtsleiterin Katja Rogowitz dem Gemeinderat bekannt. Der neue Jugendreferent wird nach ihren Worten Anfang Januar sein Amt antreten.