"Behinderte Menschen altern nicht anders"

Boris Burkhardt

Von Boris Burkhardt

So, 17. Februar 2019

Rheinfelden

Der Sonntag Sozialarbeiterin Sandra Modrok schrieb eine Arbeit über INKLUSION IM ALTER/ Noch kaum jemand hat das Thema auf dem Schirm.

Es ist ein Thema, das noch nicht ins öffentliche Bewusstsein gedrungen ist, weil es bis vor anderthalb Jahrzehnten gar nicht existierte. Bisher wurden Menschen mit Behinderung selten so alt, dass sie auch durch Alterserscheinungen pflegebedürftig geworden wären.

Die ersten, die bemerkten, dass da eine neue Aufgabe auf Politik und Gesellschaft zukommt, waren naturgemäß diejenigen, die mit behinderten Menschen arbeiteten. Sandra Modrok (51), seit 28 Jahren Sozialbetreuerin und seit 15 Jahren im Betreuten Wohnen des St. Josefshauses in Herten tätig, beschäftigte sich in der Abschlussarbeit ihrer Weiterbildung "Altern in Sozialraum und Quartier" an der Katholischen Hochschule in Freiburg mit der "Inklusion im Alter ambulant begleiteter Menschen mit geistiger Behinderung".

Inklusion – das ist ein Schlagwort, das die meisten sofort an Schule denken lässt. "Inklusion muss aber in jedem Lebensalter stattfinden", sagt Modrok. Stationär leben bereits ...

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