Hitzige Diskussionen um heiße Eisen

Michael Krug

Von Michael Krug

Do, 31. Dezember 2015

Rickenbach

Im Rückblick auf das Jahr 2015 zeigt sich, dass Rickenbach die Weichen für die Schulzukunft gestellt hat / Bei geplanten Windrädern ist noch vieles offen.

RICKENBACH. Gibt es Jahre des Stillstands, Jahre, in denen außer der Zeit nichts vergeht, nichts passiert, nichts vorangeht, nichts steckenbleibt? Gefühlt ist das manchmal so. Ein flüchtiger Blick zurück und man meint, nichts habe sich ereignet, nichts, an das sich zu erinnern lohnen würde. Genaueres Hinsehen lohnt, auch wenn man die Technik zu Hilfe nimmt. Wir haben das Jahr 2015 aus Rickenbacher Sicht mal durch die Brille betrachtet – und siehe da: Viel ging voran, viel Neues wurde umgesetzt, Veränderungen wurden auch abgelehnt.

POLITIK IN RICKENBACH
Eines der bestimmenden Themen im abgelaufenen Jahr 2015 war sicher die weitere Entwicklung der Gemeinschaftsschule Hotzenwald und damit die Zusammenarbeit mit Herrischried. Im Laufe der Verhandlungen zwischen den Hotzenwaldgemeinden und dem Schulamt stellte sich heraus, dass Görwihl bei der Gemeinschaftsschule außen vor bleiben würde.

Die Görwihler sahen es nicht ein, Pläne zu unterstützen, bei denen Millionen Euro in den Neubau einer Schule gesteckt würden – wo man in Görwihl doch erst das eigene Schulgebäude teuer auf Vordermann gebracht hatte. Blieben also Rickenbach und Herrischried. Beide vereinbarten, dass die Klassen 5 bis 10 nach Herrischried verlegt werden, dafür ist die Grundschule künftig in Rickenbach. Sie, die bislang selbstständig war, wird in die Gemeinschaftsschule eingegliedert. Rickenbach gibt die Außenstelle in Willaringen auf. Die Grundschule wird zur Ganztagesschule.

Soweit so gut. Im Herbst dann wurden viele unruhig, weil sich die Schulkonferenz um die Neubesetzung der Rektorenstelle für die Grundschule nicht einig werden wollte. Eine erste Bewerberin zog zurück, die zweite wollte die Schulkonferenz nicht haben. Deswegen übernahm Ingrid Groff kommissarisch die Leitung. Jetzt wird am pädagogischen Konzept gefeilt, damit noch rechtzeitig die Zuschussgelder des Landes beantragt werden können.

Viel Staub wirbelte auch die Diskussion um die geplanten Windräder am Schellenberg auf. Vor allem die Segelflieger von Hütten sind ...

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