Triathlon

Rund 340 Sportler starteten beim Rigolator am Sonntag in Riegel

Michael Haberer

Von Michael Haberer

So, 23. Juni 2019 um 17:50 Uhr

Riegel

Der zwölfte Rigolator des TV Riegel lief am Sonntag unter besten Bedingungen ab. Rund 340 Sportler machten sich auf die Strecke, um im Wasser, in den Pedalen und laufend die beste Zeit zu erreichen.

"Noch zwei Minuten bis zum Start", sagt Bürgermeister Daniel Kitz in das Mikrofon. Aus der Menge der Triathleten kommen Buh-Rufe. Es ist 12.15 Uhr und alle erwarten, dass es jetzt losgeht. Die 250 Starter am Rand des Müller-Sees können es kaum erwarten. Um 12.17 Uhr fällt dann der Startschuss. Die kurze Verzögerung hat einen guten Grund, wie Kietz später erklärt: Die Kaiserstuhlbahn muss die Forchheimer Straße passiert haben, bevor die ersten Triathleten auf ihren Rädern die Schienen passieren wollen.

Alleine beim Jedermann-Triathlon gehen am Sonntag 250 Athleten an den Start. 66 Triathleten sind es beim Wettkampf der Landesliga Süd und knapp 70 bei den Einsteigern.

Für die meisten Starter geht es etwa eine halbe Stunde vor dem Countdown los. Einschwimmen ist angesagt. Das Wasser hat bei strahlendem Sonnenschein 24 Grad, 23,1 Grad sind es in einem Meter Tiefe. Gegen Mittag erklärt Wettkampfrichter Reinhold Hitzel, wie der Rigolator abläuft. Hitzel ist seit der Premiere vor zwölf Jahren dabei. Die Starter sollen sich für die Runde Kraulen im Müller-See richtig einschätzen, mahnt Hitzel. Die Langsamen sollten den Schnellen nicht im Wege schwimmen, rät er. Er gibt den Startern auch die Regeln für den anschließenden Tritt in die Pedale mit auf den Weg: Gestartet wird erst, wenn der Helm geschlossen ist, und der Helm wird erst abgesetzt, wenn das Fahrrad abgestellt ist. Zwölf Meter Abstand sind Pflicht. "Im Windschatten ansaugen und dann überholen, ist verboten", betont Hitzel. Dasselbe gelte für das Überholen aus der dritten Reihe. Das sei zu gefährlich. Motorradkampfrichter, Sanitäter, Pressevertreter und Polizei seien als möglicher Gegenverkehr auf der Strecke unterwegs.

DLRG passt auf, dass nichts passiert

Der Turnverein betreibt zusammen mit der DLRG und dem Riegeler DRK einen großen Aufwand, damit alles funktioniert und alle heil ins Ziel kommen. Die Bilanz am Ende des Rigolators: Ein Triathlet ist mit dem Fahrrad gestürzt und musste mit einer Blessur aufgeben. Bei 250 Anmeldungen hatte der TV am 6. Juni das Portal zugemacht, sagt Vanessa Dinkel vom Orga-Team. Mehr bekäme der Verein mit seinen rund 200 Helfern nicht gemeistert.

Kurz nach 12 Uhr am Sonntag ist dann allen alles klar. Wettkampfleiter Markus Gerber appelliert noch an die Gelassenheit der Sportlerinnen und Sportler. "Es geht um Spaß", sagt er. Vielleicht spielen auch höhere Kräfte mit: "Auf der Laufstrecke hilft euch nur der liebe Gott", sagt Hitzel.

Der Beste unter den Männern ist beim Rigolator letztlich Robin Olschewski vom TRT Remchingen. Bei den Frauen kommt Theresa Lowinus vom Tri-Team Freiburg auf den ersten Platz. Das Rennen der Einsteiger entscheidet der 15-jährige Jonas Weschle vom TV Riegel für sich.

Die gesamten Ergebnisse gibt es unter http://www.rigolator.com.

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