Fotovoltaik-Strom für 80 Haushalte

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 05. Mai 2021

Ringsheim

Ringsheimer Förderprogramm soll 2022 fortgeführt werden.

(BZ). Von der Gemeinde in den Jahren 2020 und 2021 geförderte Fotovoltaikanlagen in Ringsheim bringen rund 318 Kilowatt Spitzen-Strom-Leistung. Diese ökologische Stromproduktion ist ausreichend für ungefähr 80 Einfamilien-Haushalte. Das gibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung bekannt.

Ringsheim hatte im März 2020 "Richtlinien zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern" erlassen, um Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, in eine Fotovoltaikanlage möglichst mit Batteriespeicher zu investieren. Das Förderangebot wurde vom Start weg im sehr gut angenommen. Investiert wurde 2020 in 14 Fotovoltaikanlagen, davon fünf mit Speicher. Die Gesamtförderung der Gemeinde betrug knapp 10 000 Euro.

Um die Förderung auf möglichst viele Investoren verteilen zu können und dem Preisverfall in diesem Bereich Rechnung zu tragen, wurden die Richtlinien entsprechend angepasst. Der Gemeindehaushalt 2021 sah 8000 Euro als Investitionsförderung vor. Innerhalb weniger Tage nach Bekanntmachen gingen bei der Gemeindeverwaltung fast 20 Förderanträge ein. Es musste ein Antragsstopp veröffentlicht werden, weil die Fördermittel nicht ausreichten. Damit die eingegangenen Anträge bewilligt werden können, stockte der Gemeinderat den Fördertopf auf über 20 000 Euro auf .

"Es zeigt, dass das kommunale Förderprogramm attraktiv ist. Es ist eine optimale Ergänzung zur staatlichen Förderung" wird Annette Hog zitiert, im Rathaus für den Bereich Umwelt und Klimaschutz zuständig. "Wir sind davon überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein" ergänzt Bürgermeister Pascal Weber."

Mehr Förderanträge für Anlagen mit Batteriespeicher

Im Gegensatz zu den Förderanträgen 2020 beziehen sich die meisten der im Jahr 2021 gestellten Anträge auf Investitionen in Anlagen mit Batteriespeichern. "Das ist sehr erfreulich, da gerade diese Anlagen nachhaltig sind und das Stromnetz entlasten" so Annette Hog. Es sei erklärtes Ziel der Gemeinde, lokale, ökologische Produktion von Strom zu fördern, heißt es weiter.

Anträge für 2021 können nicht mehr gestellt werden, der Fördertopf ist aufgebraucht. Nach finanzieller Möglichkeit soll das Programm aber 2022 fortgeführt werden. Die Verwaltung wird zum Antragsverfahren frühzeitig informieren.