The Dawes

ROCK: Immer noch ein Stückchen besser

Alfred Rogoll

Von Alfred Rogoll

Fr, 20. November 2020

Rock & Pop

Schon länger pflegen The Dawes den Weg weg vom Independent Folkrock hin zum klassischen Rock, erneut aber mit unverkennbarem Singer/Songwriter-Touch: Ihr Album "Good Luck With Whatever" bewegt sich souverän zwischen gitarrenbasiertem Sound à la Tom Petty, Songs wie die von Bruce Springsteen bis hin zur soften Ballade in Paul-Simon-Manier. Für das passende Klangformat machte sich die Band um Sänger, Gitarrist und Songwriter Taylor Goldsmith auf nach Nashville ins sagenumwobene RCA-Studio. "Dort klingt es auch gut, wenn man laut aufspielt", bemerkt der 35-jährige Goldsmith. Und tatsächlich scheinen hier kraftvoll agierende Gitarren selbst im oftmals auch unangenehm schneidenden Fuzz-Ton-Modus feinere Klangqualitäten zu entwickeln. Lautstärkere Tracks wie "Still Feel Like A Kid", wie "Didn’t Fix Me", oder auch einfache, weichzeichnende Balladen wie "St. Augustine At Night" ergeben eine breit aufgestellte, aber wohldosierte Songkollektion der potenten amerikanischen Gruppe, die einmal mehr zeigt, dass sie von Album zu Album immer besser wird.

The Dawes: Good Luck With Whatever (Rounder Records).