Rückblick aufs 66-Jährige

Jörg Schimanski

Von Jörg Schimanski

Do, 16. Mai 2019

Rheinhausen

Narrenzunft Oberhausen zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Jubiläumsfeierlichkeiten.

RHEINHAUSEN (jsr). Bei der Generalversammlung der Narrenzunft Oberhausen standen das 66-jährige Bestehen und Wahlen im Mittelpunkt. Oberzunftmeister Dieter Spitz wurde im Amt bestätigt.

Spitz erinnerte in seinem Rückblick an verschiedene Aktivitäten und Events wie das Oktoberfest und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt der Handelsvereinigung. Im Spätsommer wurden die Gerätschaften der Zunft an einem neuen Standort untergebracht, aber auch hier sei noch keine Dauerlösung in Sicht, so Spitz. Sehr erfreulich sei gewesen, dass die Tanzgruppe Teenstars wieder ins Leben gerufen wurde. Enttäuschend dagegen: der Absatz der Festschrift zum Jubiläum. Man habe gerade so die Kosten decken können.

Dafür sei die Jubiläumswoche – unter anderem mit Kinderumzug, Abendveranstaltung und großem Umzug – erfolgreich verlaufen. Am Samstagabend musste das Zelt zwischenzeitlich wegen Überfüllung geschlossen werden. "Wir können stolz darauf sein, was wir geschafft haben. Das hat uns nicht jeder im Dorf zugetraut", fasste Spitz zusammen. Er erinnerte auch an die weiteren Fasnetsveranstaltungen im Ort. Da die Zunft nicht alle Anfragen für die Teilnahme am Jubiläumsumzug annehmen konnte, wichen einige Zünfte und Gruppen auf den Rosenmontag aus. Spitz gab bekannt, dass künftig Fußgruppen mit 50 Euro und Wagengruppen mit 100 Euro belohnt werden.

Säckelmeisterin Katharina Seeger stellte aufgrund des Jubiläums einen überaus positiven Kassenschluss vor. Oberhexe Mathias Kuri berichtete von den Hästrägern und Aktivitäten wie der Teilnahme am "Spiel ohne Grenzen" und dem Beachvolleyballturnier.

Schriftführerin Daniela Dietrich berichtete von der Jugendarbeit. Der Nachwuchs machte unter anderem mit Auftritten an der Zunftsitzung auf sich aufmerksam.

Bürgermeister Jürgen Louis attestierte der Zunft, ein grandioses Fest ausgerichtet zu haben, mit dem sich die Gemeinde gut dargestellt habe. Er umriss kurz die Pläne zur Ortskernsanierung Oberhausen, bei der die Zunft als Mieter im Haus der Vereine eng eingebunden werde. Generell wolle die Gemeinde erst schauen, wie hoch die Kosten für die Großprojekte Schulneubau und Abwasserbeseitigung seien. Ergebnisse würden hier erst für 2021 oder 2022 erwartet. Die Grundidee sei jedoch, den Platz vor dem alten Rathaus zu erweitern und die Durchfahrt zu verkleinern. Auch die Installation eines neuen Narrenbrunnens sei denkbar.

Wahlen: Oberzunftmeister Dieter Spitz sowie die Zunfträte Elke Weis und Martin Zeiser wurden wiedergewählt. Jochen Maurer und Dominik Spitz wurden in den Zunftrat gewählt.