"Die Pflege in den Alltag rücken"

Tanja Bury

Von Tanja Bury

Sa, 11. Juli 2009

Schallstadt

BZ-INTERVIEW mit Sabine Fischer und Annelies Reuter.

SCHALLSTADT. Was Sabine Fischer und Annelies Reuter anbieten, ist kostbar: Zeit. Die beiden Frauen aus Schallstadt sind Pflegebegleiter. Was hinter diesem Begriff Pflegebegleiter steckt und wie die ehrenamtliche Arbeit der beiden aussieht, wollte BZ-Redakteurin Tanja Bury wissen.

BZ: Was genau ist denn ein Pflegebegleiter?
Fischer: Wir begleiten die pflegenden Angehörigen, wir geben ihnen mentale Unterstützung – und zwar unentgeltlich. Ganz wichtig ist, dass wir selbst nicht pflegen und auch keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Tätigkeiten übernehmen. Wir gehen den Pflegenden nicht zur Hand, sondern wir bieten ihnen unsere Zeit an, hören ihnen zu. Das kann bei einer Tasse Tee zu Hause sein, bei einem Spaziergang oder in einem Café – ganz wie die Leute das wollen.
Reuter: Wir schätzen ihre Arbeit wert. Oftmals sind Menschen unzureichend auf eine mögliche Pflegetätigkeit vorbereitet. Die plötzlich an sie gestellten Anforderungen können zu Ratlosigkeit und ...

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