Funkmast wird zum Grenzfall

André Hönig

Von André Hönig

Mi, 22. September 2010

Schopfheim

Land verschiebt Gersbacher Antennenstandort nach Wehr.

SCHOPFHEIM. Beim Thema Behördenfunk werden Schopfheim jetzt "Grenzen" aufgezeigt: Die wegen des Schopfheimer Vetos in Gersbach nicht realisierbare Sendanlage soll einige Meter nach Osten rücken – auf Wehrer Gemarkung. Stadtrat Jörg Rittweger kritisiert dies als "unfair". Er appelliert an Wehr und ans "gutnachbarschaftliche Verhältnis". In Wehr jedoch sieht man sich rechtlich in der Zwickmühle.

Schopfheim hat bekanntlich aus Sorge vor gesundheitlichen Risiken im Frühsommer beschlossen, kein Grundstück für den Behördenfunk (Tetra) bereit zu stellen. Das Regierungspräsidium Freiburg hatte daraufhin angekündigt, Ersatzstandorte zu suchen. Solche, für die es keine Schopfheimer Flächen benötigt.

Zwei Masten waren ursprünglich geplant – einer auf dem Mettlenkopf bei Gersbach, einer auf der Hohe Flum in Wiechs. Wegen des Schopfheimer Vetos aber plant das Regierungspräsidium nun drei Masten. Bisher war allerdings unklar, wo sich diese befinden werden. Im Fall Gersbach liegen die Fakten nun auf dem Tisch. So stand gestern, Dienstag, auf der Tagesordnung des Wehrer Gemeinderats ein ...

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