Schüler und Betriebe profitieren davon

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 16. Oktober 2020

Winden im Elztal

Werkrealschule startet mit Projekten zur "Kooperativen Berufsorientierung" ins neue Schuljahr.

(BZ). In der Außenstelle Winden des Schulzentrums Oberes Elztal (SOE) haben die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen mit dem Projekt "Kooperative Berufsorientierung" (kurz: KooBO) begonnen.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde und das Land Baden- Württemberg versucht mit verschiedenen Projekten die Jugendlichen in den Schulen für eine Ausbildung zu begeistern. Jedes KooBO-Projekt wird aus Geldern der Arbeitsagentur und dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Die Außenstelle in Winden bietet wieder zwei Projekte an, in denen Lehrkräfte, Sozialpädagogen vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) und örtliche Betriebe gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern praktische Berufsorientierung erlebbar machen. Geplant ist dieses Jahr, einen Schwerpunkt auf das Nahrungsmittelgewerbe und die Gastronomie zu legen. Dabei stehen dann Betriebsbesichtigungen, Kochen in der Schulküche für die beteiligten Jugendlichen und die Erstellung eines eigenen Kochbuches mit den erprobten Rezepten auf dem Programm. Das zweite Projekt ist handwerklich orientiert. Die Schüler und Schülerinnen renovieren Bänke und Tische aus der eigenen Schule, dabei werden die Berufe Tischler, Maler und Lackierer sowie Metallbauer durch Besichtigungen näher bekannt gemacht. Auch "selbst Hand anlegen" ist angesagt.

In den ersten Tagen des Projekts waren alle beteiligten Jugendlichen mit Eifer und Spaß bei der Sache und freuten sich über die gelungene Abwechslung im Schulalltag. Absicht ist allerdings auch, durch das praktische Arbeiten den einen oder anderen Berufswunsch in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler entstehen zu lassen. Für die heimische Wirtschaft, Dienstleister oder Handwerk, sollen neue Fachkräfte gefunden werden. Gegenseitiges Profitieren – eine Win-Win-Situation – ist das Ziel.