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Sehr teuer Eisessen in Saint-Tropez

  • Manuel Fingerlin, Klasse 4b, Hebelschule Nollingen (Rheinfelden)

  • Fr, 14. Juli 2023
    Zisch-Texte

     

In den Pfingstferien war ich, Zisch-Reporter Manuel Fingerlin aus der Klasse 4b der Hebelschule in Rheinfelden-Nollingen, mit meiner Familie in Sainte-Maxime an der Côte d’Azur.

Der Hafen von Saint-Tropez in Südfrankreich  | Foto: Sebastian Sinterhauf
Der Hafen von Saint-Tropez in Südfrankreich Foto: Sebastian Sinterhauf
An einem Tag sind wir mit dem Boot nach Saint-Tropez gefahren. Die Côte d’Azur ist in Südfrankreich in der Nähe von Italien und ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie azurblaue Küste. Saint-Tropez liegt direkt am Meer an einer Bucht und war einst ein kleines Fischerdorf. Im Mittelalter wurden in Saint-Tropez Schiffe gebaut und einige französische Seefahrer kamen aus dieser Stadt.

Aus dem Dorf wurde eine kleine Stadt mit Stadtmauern. Wegen der Kanonenkugeln aus Eisen waren Stadtmauern zu schwach. Darum hat man 1602 eine Zitadelle zum Schutz gebaut. Die Zitadelle liegt auf dem Berg über der Stadt und hat fünf Meter dicke Mauern. Bei Gefahr haben die Menschen sich in die Zitadelle zurückgezogen. Es wurde jedoch mal ein Tunnel unter die Mauern gegraben, ein Loch in die Mauer gesprengt und die Zitadelle überrannt. Seit 1958 ist die Zitadelle ein Museum und man hat von dort eine wunderschöne Sicht über die Stadt und auf das Meer.

Irgendwann hat ein Künstler seiner Kreativität freien Lauf gelassen und nackte Figuren von Menschen aus Bronze gebaut. Die meisten Männer haben gekämpft und die meisten Frauen haben getanzt. In einem Gehege gibt es auch Pfauen und es gibt auch noch viele kleine Statuen zu kaufen. Die Altstadt von Saint-Tropez hat sehr schöne enge Gassen mit Geschäften und ist ein beliebter Touristenort. Der Ort ist auch bekannt für Künstler und Schmuckläden; außerdem liegt er direkt am Meer. Dort kann man viele Jachten sehen. Manchmal sieht man auch, wie die Jachten geputzt werden.

Bekannt wurde Saint-Tropez auch durch die französische Schauspielerin Brigitte Bardot, die sich hier eine Villa gekauft hatte. Heute leben viele reiche Leute in Saint-Tropez. Daher ist alles sehr teuer. Wir haben zum Beispiel ein Eis gegessen. In Deutschland kostet eine Kugel ungefähr 1,50 Euro und in Südfrankreich kostet eine Kugel 3,50 Euro.

Im Hafen haben wir manchmal große verrostete Anker gesehen. Von Saint-Tropez aus kann man mit dem Boot schöne Ausflüge machen. In den Wohnvierteln gibt es enge Gassen und alte Häuser. Die Stromleitungen hängen aus der Wand über die Gassen. Es ist fast alles zugebaut, außer der Hügel, auf dem die Zitadelle steht. Dort ist noch ziemlich viel Grün. Ich fand den Ausflug sehr schön!

Ressort: Zisch-Texte

  • Artikel im Layout der gedruckten BZ vom Fr, 14. Juli 2023: PDF-Version herunterladen

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