Serbiens Größenwahn

Norbert Mappes-Niediek

Von Norbert Mappes-Niediek

Di, 22. Januar 2008

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Wie die jüngste Wahl zeigt, glaubt das verarmte Land, der EU Bedingungen stellen zu können.

Neun Nationen mit kommunistischer Vergangenheit sind der EU beigetreten, fünf weitere stehen ungeduldig in der Warteschlange. Sie alle haben ihre Rechtssysteme angeglichen, ihren Außenhandel neu ausgerichtet, haben sich fremden Investoren geöffnet und oft unterworfen. Ihre Parlamente waren über Jahre damit ausgelastet, von Brüssel vorgegebene Gesetze zu beschließen. Nur Serbien zeigt keine Neigung, es den anderen in Demut gleichzutun.

Dabei sollte man meinen, dass gerade Serbien als eines der ärmsten und instabilsten Länder der Region den EU-Beitritt am nötigsten hätte. Aber die Botschaft vom Wahlsonntag verkehrt das Verhältnis ins Gegenteil. Sie lautet: Die Gemeinschaft der Reichen und Mächtigen darf hoffen, dass wir uns ihr anschließen. Macht Europa aber jetzt einen Fehler, ...

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