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dpa

Von dpa

Di, 04. Juni 2019

Sonstige Sportarten

Reifen geplatzt — Zuversichtlich zur WM — 2036 das falsche Datum? — Diesmal fünf Weltcups — Siege mit Bahnrekorden

FUSSBALL

Reifen geplatzt

Zwei Tage nach dem tödlichen Autounfall des früheren spanischen Fußball-Nationalspielers José Antonio Reyes ist die Unfallursache offenbar geklärt. Der ehemalige Fußballer von Real Madrid und Arsenal sei in seinem Luxuswagen mit 237 Stundenkilometern auf einer Autobahn in der Nähe seiner Heimatstadt Utrera unterwegs gewesen, als ein Reifen platzte, berichtete die Zeitung Mundo Deportivo unter Berufung auf Polizeiangaben. Das Auto sei von der Straße abgekommen und kurz darauf in Flammen aufgegangen, hieß es. Reyes wurde 35 Jahre alt.

ZUVERSICHTLICH ZUR WM

DIE DEUTSCHEN FUßBALLERINNEN SIND VOLLER ZUVERSICHT ZUR WELTMEISTERSCHAFT IN FRANKREICH AUFGEBROCHEN. NACH DEM TREFFEN IN EINEM FRANKFURTER NOBEL-HOTEL FLOG DIE DFB-DELEGATION AM MONTAGNACHMITTAG NACH RENNES, WO FÜR DAS TEAM VON BUNDESTRAINERIN MARTINA VOSS-TECKLENBURG AM KOMMENDEN SAMSTAG DAS AUFTAKTSPIEL IN DER GRUPPE B GEGEN CHINA ANSTEHT. "WIR SIND FROH, DASS ES JETZT ENDLICH LOSGEHT", SAGTE DIE BUNDESTRAINERIN VOR DEM ABFLUG. WEITERE VORRUNDENGEGNER DES OLYMPIASIEGERS VON RIO DE JANEIRO 2016 SIND SPANIEN AM 12. JUNI IN VALENCIENNES UND SÜDAFRIKA AM 17. JUNI IN MONTPELLIER.

OLYMPIA


2036 das falsche Datum?

Olympia in Deutschland 100 Jahre nach den Nazi-Spielen – das ist für Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) "nicht denkbar". Eine Austragung der Spiele 2036 lehnte das für den Sport zuständige Kabinettsmitglied im Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montag) ab. "Wir bekämen eine unsägliche internationale Diskussion und würden damit auch die olympische Idee beschädigen", sagte Seehofer. "Wie würde man das in der Welt sehen? Die Deutschen feiern hundertjähriges Jubiläum bezogen auf die Nazi-Olympiade? Das kann nicht sein." 1936 hatten die Nationalsozialisten die Spiele in Berlin zu Propagandazwecken missbraucht.

SKISPRINGEN

Diesmal fünf Weltcups

In Deutschland finden im kommenden Winter Weltcup-Skispringen an fünf verschiedenen Orten statt. Neben den Vierschanzentournee-Springen in Oberstdorf (29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) wird auch in Klingenthal (14./15. Dezember), Titisee-Neustadt (17.-19. Januar) und Willingen (7.-9. Februar) gesprungen, wie der Weltverband nach seiner Kalenderkonferenz mitteilte. Normalerweise wechseln sich Titisee-Neustadt und Klingenthal im Kalender ab. Weil der Weltcup im Hochschwarzwald aber im Dezember 2018 wegen zu milder Temperaturen ausfiel, kämpften die Wälderstädter dafür, möglichst bald wieder zum Zuge zu kommen – mit Erfolg.

KEGELN


Siege mit Bahnrekorden

Die Teams aus Zerbst und Liedolsheim haben das Final Four der besten deutschen Kegler in Freiburg für sich entschieden. Beim Pokalfinale des Deutschen Keglerbunds Classic (DKBC) verteidigte Rot Weiss Zerbst den Titel gegen den KC Schwabsberg mit Bahnrekorden durch Timo Hoffmann (692 Kegel) und die Mannschaft (3790 Kegel). Bei den Frauen besiegte der KV Liedolsheim den SKK Poing ebenso mit zwei Bahnrekorden.