Nach dem Flop ein Signal?

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Fr, 10. Juli 2020

FC Basel

FC Basel will sich gegen YB Bern für 0:1 im Wallis rehabilitieren.

(-di). Wenn der FC Basel denn selbst raus ist aus dem Titelrennen, so wollen die Rot-Blauen im Direktvergleich mit Meister Young Boys Bern dann doch "mit einem Sieg einfach mal ein Signal setzen, wer wir sind und für was wir stehen". Dies erklärte Rechtsverteidiger Silvan Widmer vor dem Heimspiel des einstigen gegen den aktuellen Champion am Samstag (20.30 Uhr, St.-Jakob-Park) – und nach der dritten Niederlage des FCB im sechsten Super-League-Match nach dem Re-Start: 0:1 (0:1) beim FC Sion.

Das einst hoch brisante Gipfeltreffen des Schweizer Fußballs ist diesmal das Duell der nur mehr drittplatzierten Basler mit den um neun Punkte besser notierten Bernern, die sich mit dem FC St. Gallen um die Spitze balgen. 1:1, 3:0, 0:2 – so liest sich aus der Sicht der Bebbi die bisherige Saisonbilanz gegen YB.

Während die Young Boys am Mittwochabend die Hürde FC Thun mit 4:0 Toren nahmen, stemmte sich im Wallis das Heimteam nach der Gelb-Roten Karte gegen Birama Ndoye (55. Minute) noch leidenschaftlicher als zuvor gegen die bemühte, trotz der einen oder anderen Torchance aber zu wenig zwingende Basler Offensive. So reichte der Treffer Pajtim Kasamis (29.) zum ersten Dreier für Sion (von Rang neun auf acht) in 2020.