Interview

Handball-Weltmeister Arnulf Meffle hat zum ersten Mal seinen Stammzellenspender getroffen

Wolfram Köhli

Von Wolfram Köhli

Fr, 23. September 2016

Handball Allgemein

BZ-INTERVIEW mit dem ehemaligen Handball-Nationalspieler Arnulf Meffle, der sich erstmals mit seinem Stammzellenspender Wolfgang Heppelmann getroffen hat.

Welttag der Transplantation. Der war am vergangenen Samstag. Jeder, der nichts damit zu tun hat, ist froh. Für Arnulf Meffle aus Altenheim war dieser Samstag ein ganz besonderer Tag. Der 58 Jahre alte ehemalige Handball Weltmeister traf den 52 Jahre alten Wolfgang Heppelmann aus Warstein. Der Diplom-Informatiker spendete die Stammzellen, die dem 2009 an Leukämie erkrankten Meffle das Leben gerettet haben. Im Gespräch mit Wolfram Köhli berichtet Arnulf Meffle von dieser intimen und hochemotionalen Begegnung zwischen zwei Männern, die sich nicht kannten und dennoch intensiv miteinander verbunden waren und sind.

BZ: Waren Sie nervös?
Meffle (lacht erst einmal, dann eine kurze Pause): Das ist kein Ausdruck. Es war so eine extreme Spannung. Was kommt da? Was passiert da? Wer ist das? Das ging schon ein paar Tage so.

BZ: Wie waren die Tage vor dem Samstag?
Meffle: Ich wusste seit Anfang August, dass das Treffen klappen wird. Ich wusste, es wird wahrscheinlich ein männlicher Spender sein. Die Spannung stieg von Tag zu Tag. Ist doch klar.

BZ: Dieses Kribbeln vor einem entscheidenden Moment. Ist der für einen ehemaligen Spitzensportler mit irgendwas vergleichbar?
Meffle: Irgendwo schon. Es geht schon in Richtung olympisches Finale oder eines Finales der Weltmeisterschaft. Es ist zwar etwas anders gelagert, im Sport weiß man doch mehr, was auf einem zukommt.

BZ: Der Moment der Ungewissheit spielte eine wesentliche Rolle. Dies ist eine ...

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