HANDBALL

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Von Wolfgang Künstle & BZ-Redaktion

Mo, 10. Februar 2020

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA

Nicht belohnt

TV Oberkirch – HTV Meißenheim 30:27 (14:12) (wk). Die Niederlage in Oberkirch hat HTV-Trainer Michael Sziollek die Stimmung verhagelt. "Wir haben uns wieder einmal für eine gute Leistung nicht belohnt. Vom Schönspielen können wir uns nichts kaufen." Es waren zweimal fünf Minuten, in denen der HTV unkonzentriert war und die dem routinierten TVO ausreichten, die beiden Punkte in trockene Tücher zu bringen. In der elften Minute kassierte Dennis Ammel seine zweite Zeitstrafe und machte eine Handbewegung, die die Unparteiischen nicht gut fanden. So war sein Arbeitstag zum Erstaunen seiner Kollegen früh beendet. Während sich diese mit den Schiedsrichtern beschäftigten, zogen die Oberkircher auf 12:6 weg. Das respektable 14:12 zur Pause zerschossen sich die Gäste selbst unmittelbar nach Wiederanpfiff, als Kevin Fortin gleich einen Siebenmeter verwarf und der HTV in Überzahl zwei Gegentore kassierte. Das 17:12 brachten die Gastgeber mit ihrer Routine dann sicher über die Runden. "Trotzdem zeigen wir eine steigende Formkurve", resümierte Cziollek. "Hier war definitiv mehr drin."

HTV Meißenheim: Stein, Velz; Dustin Ammel 6/3, Engel 2, Dennis Ammel 1, Funke 2, Fortin 4/2, Schröder, Gambert 3, Haag, Zürcher 2, Fleig 5, Lederle, Hügli 2. Spiel-Film: 3:3, 4:4, 8:4 (13.), 12:6 (21.), 13:11 (26.), 14:12 – 17:12 (34.), 18:15, 20:15, 24:16 (44.), 24:19, 25:21, 27:23, 20:25, 30:27. Rot: Dennis Ammel (HTV, 11./dritte Zeitstrafe).

Hackl überragt

HSG Freiburg – HC Hedos Elgersweier 24:26 (10:14) (daf). Wer den Elgersweierern nachsagt, der Derbysieg gegen den HGW Hofweier sei nur ein positiver Ausrutscher gewesen, wurde eines Besseren belehrt. Am Samstag siegte der HCH nach einer nervenaufreibenden Partie. Von Beginn an wirkte er konzentriert. Die Defensive um Philipp Hackl und René Junker wirkte stabil. Vor der Pause hatte der HCH die Begegnung im Griff. Danach entwickelte sich das Abstiegsduell zu einer Nervenschlacht. Während die HSG wie ausgewechselt wirkte, befand sich der HCH in einer beängstigenden Lethargie. Die Freiburger gingen beim 16:15 (38.) gar erstmals in Front. Dann übernahm der überragende Hackl Verantwortung. In der Defensive kämpfte der Rückraumakteuer um jeden Zentimeter, auch offensiv war er in der Schlussphase der Garant für den HCH.

HC Hedos: Plschek, Waidele; Hackl 10, Metelec 4/1, Kreuter, Oßwald 3, Junkewr 2, Keßler, Robin 2, Vetter 3, Stehle 2, Stöcklin. Spiel-Film: 2:5 (11.), 6:11 (25.), 10:14 – 16:15 (38.), 20:20 (49.), 24:24 (58.), 24:26.