Handball-Nationalmannschaft

Optimismus mit Füßen getreten

Wolfram Köhli

Von Wolfram Köhli

Di, 24. Januar 2017

Nationalmannschaft

Die deutschen Handballer analysieren schonungslos das WM-Aus, wollen aber auch möglichst bald wieder nach vorn schauen.

PARIS. Ein Betriebsunfall am Ende einer Dienstreise. Mehr aber auch nicht. So muss das vorzeitige Aus der hoch eingeschätzten Handball-Nationalmannschaft zum Ende der erfolgreichen Dienstzeit von Trainer Dagur Sigurdsson bei der WM in Frankreich eingeordnet werden.

Auf den ersten Blick verbindet ein Ehepaar aus Mannheim und einen Vater mit seinem erwachsenen Sohn aus Hamburg in einem Hotel in Paris bis auf die Sprache nichts. Schnell enttarnen sie sich als Handballfans, die das deutsche Team bis ins Finale der 25. WM begleiten wollten. Beim Frühstück am Montag versuchen sie, die Enttäuschung des Vorabends aufzuarbeiten. Das Resultat ist immer wieder ein Kopfschütteln – ihr Optimismus war am Sonntag mit Füßen getreten worden. Da standen sie nicht alleine da.

Wir denken nur von Spiel zu Spiel. Dieser Satz aus dem Mund der Trainer ist im Sport überstrapaziert. Seine Richtigkeit hat sich für die ...

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