Das Milliardenspiel

Andreas Strepenick

Von Andreas Strepenick

Sa, 24. November 2018

Sportpolitik

BZ-Plus Immer mehr Menschen begeistern sich für E-Sport, virtuelle Spiele am Computer / Aber ist das wirklich Sport? Nächsten Donnerstag sprechen Experten darüber.

FREIBURG. Luca Boller ist jung, fit, durchtrainiert. Morgens startet er gern mit einer "Gym-Session", wie er es nennt, in den Tag. Er geht also ins Fitnessstudio. Dann setzt sich der 23-Jährige an den Computer. Er spielt Fifa, ein elektronisches Sportspiel, eine Fußball-Simulation. "Das Spiel ist sehr realistisch gemacht und dem echten Fußball sehr nahe", sagt er. "Es ist ein bisschen wie virtuelles Schach."

Luca "LuBo" Boller hat es weit gebracht in diesem Spiel. Zweimal gewann er die Schweizer Meisterschaft, 2014 und 2017. Er ist der erste Vollzeit-Fifa-Profi im Land der Eidgenossen. "LuBo" verdient sein Geld also am Computer, und er ist so gut darin, dass der Schweizer Fußballklub FC Basel ihn verpflichtet hat. Die meisten Menschen kennen nur den realen Fußball-Erstligisten am Rheinknie. Er tritt in der Schweizer Super League an. Beim FC Basel spielen aber auch vier E-Sportler, und das eben nicht auf dem Rasen des Joggelistadions, sondern virtuell am Bildschirm.

Was ...

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