Das Problem will nicht verschwinden

dpa

Von dpa

Sa, 24. Februar 2018

Olympische Spiele

Nach einem erneuten Dopingfall im russischen Team scheint eine Rückkehr zur eigenen Flagge bei der Abschlussfeier unwahrscheinlich.

PYEONGCHANG (dpa). Nach einem weiteren Dopingverdacht gegen einen russischen Sportler bei Olympia hat das IOC ein Problem. Eine Zulassung der Russen unter eigener Fahne bei der Schlussfeier erscheint fast unmöglich.

Der zweite Doping-Schock bei Russlands angeblich neuer Athleten-Generation trifft auch das IOC bis ins Mark. Einen Tag vor den Beratungen des Internationalen Olympischen Komitees über ein Ende der Sanktionen gegen die Russen erschütterte die Nachricht vom Dopingverdacht gegen die Bobpilotin Nadeschda Sergejewa die Winterspiele in Südkorea. Der positive Test der 30-Jährigen auf die verbotene Substanz Trimetazidin (ein Herzmittel wie Meldonium), den die Delegation der Olympischen Athleten aus Russland (OAR) laut der Nachrichtenagentur Tass am Freitag bestätigte, lässt eine Wiederzulassung der Russen zur Olympia-Schlussfeier unter eigener Fahne nun fast unmöglich erscheinen.

Von einer neuen Generation ist nichts zu sehen
Schon der Dopingfall des ...

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