Snowboard- und Skicross

Der Ski-Weltcup am Feldberg ist nicht bei allen willkommen

Ralf Morys

Von Ralf Morys

Do, 26. September 2019 um 16:17 Uhr

Feldberg

BZ-Plus Was bringt der Ski-Weltcup der Gemeinde Feldberg? Über Kosten und Nutzen gibt es unterschiedliche Ansichten – auch von Bürgermeister und Ausrichter. Letzterer will einen Zuschuss für die Veranstaltung.

Das Thema Weltcup beschäftigte den Gemeinderat am Dienstagabend intensiv. Die HTG als Ausrichter hat einen Zuschuss von 30.000 Euro als Sachleistungen und neu, einen Zuschuss von 30.000 Euro an die Gemeinde gestellt. Der Beschluss wurde vertagt. Was bringt der Weltcup der Gemeinde, war die zentrale Frage, auf die HTG-Geschäftsführer Thorsten Rudolph erstmals Zahlen im Gremium vorlegte. Dabei wurden die teils unterschiedlichen Ansichten von Bürgermeister Johannes Albrecht und dem HTG-Chef sehr deutlich.

Selten sind die Besucherreihen im Feuerwehrhaus bei einer Gemeinderatssitzung so gut gefüllt wie am Dienstagabend. Neben Kritikern und Unterstützer des Weltcups waren mit Hanns-Michael Hölz und Heli Herdt auch zwei hochrangige Skifunktionäre gekommen.

Der Antrag der HTG
Der Feldberg soll auch im fünften Jahr in Folge im Weltcupkalender der FIS stehen. Der DSV hat sich um zwei Weltcup-Wochenenden für Snowboardcross und Skicross im Schwarzwald beim internationalen Skiverband FIS beworben. Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH soll die Weltcups im neuen Skiwinter erneut für Snowboardcrosser und Skicrosser ausrichten. Deshalb hat die HTG bei der Gemeinde Feldberg eine Unterstützung in Form von Sachleistungen wie Schneeproduktion, Pistenpräparation, Einsatz, Mitarbeiter, Liftbetriebe und Bauhof in einem Gesamtwert wie im Vorjahr von 30.000 Euro beantragt. Zusätzlich beantragt die HTG noch ein Sponsoring von 30.000 Euro.

Welch hohen ...

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