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Von Matthias Kaufhold, Annemarie Zwick & BZ-Redaktion

Di, 01. Oktober 2019

Volleyball

Umkirch hält dagegen — Ein 3:0 im Schongang — Bestzeit für Doll — Zwei 1:7-Niederlagen — Lotta Mayr liegt vorne

VOLLEYBALL

Umkirch hält dagegen

Mit 0:3 (23:25, 22:25, 23:25) unterlagen die Volleyballerinnen des VfR Umkirch in der Dritten Liga dem SV Sinsheim. Doch das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Drei enge und hochklassige Sätze sahen die Zuschauer in den Neuen Opfinger Sporthalle. "Es war ein Geben und Nehmen mit wechselnden Sturm- und Drangphasen", beschrieb VfR-Trainer Julian Hamacher den Schlagabtausch, "dreimal leider mit dem besseren Ende für Sinsheim, das vielleicht etwas abgezockter war als wir". Einen Vorwurf leitete Hamacher daraus aber nicht ab: "Wir haben uns mega-stark verkauft gegen den letztjährigen Meister." Im dritten Satz machten die beiden Mittelblockerinnen Tamara Richter und Katja Fluhr auf sich aufmerksam. Sophia Bär erhielt bei Umkirch die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin.

Ein 3:0 im Schongang

Das hat David Kurz in seiner Volleyballkarriere auch noch nicht erlebt: Im ersten Satz gestattete der von ihm trainierte USC Freiburg dem SV Fellbach II beim Kräftemessen der Regionalliga gerade mal neun Punkte. "Fellbach kam mit sechs Mann, der Libero spielte im Diagonalangriff", erklärte Kurz das ungleiche Duell, das nach nur 52 Spielminuten in drei Sätzen (25:9, 25:14, 25:20) zügig beendet war. Kurz sprach von einem geschenkten Sieg. "Wir waren dem Gegner in allen Elementen überlegen." Ex-Bundesligazuspieler Marc Zimmermann feierte nach überstandener Verletzung sein Debüt im USC-Trikot.

LEICHTATHLETIK

Bestzeit für Doll

Stefanie Doll, in Gundelfingen lebende und für den SV Kirchzarten startende Läuferin, war beim Berlin-Marathon zweitbeste deutsche Athletin. In 2:35:33 Stunden wurde sie 19. und verbesserte ihre persönliche Bestleistung aus dem vergangenen Jahr vom Frankfurt-Marathon um 2:26 Minuten. Besser als Doll war von den deutschen Athletinnen nur Melat Kejeta als Sechste (2:23:58), die damit auch die Olympia-Norm (2:29:30) erfüllte. Stefanie Doll war unter anderem schneller als Anna Hahner, Olympia-Teilnehmerin von 2016, der sie nach 42,195 Kilometern 61 Sekunden abgenommen hatte.

KEGELN

Zwei 1:7-Niederlagen

Erfolglos blieben die beiden Regio-Vertreter in der zweiten Kegel-Bundesliga der Frauen: Die SG Athena/ PTSV Jahn Freiburg bezog gegen die TSG Kaiserslautern eine deutliche 1:7-Heimniederlage (3221:3394 Kegel). Die ersten drei Duelle verloren die Freiburgerinnen und lagen zur Hälfte mit 111 Holz hinten. In der zweiten Runde gelang Mannschaftsführerin Jasmin Nübling mit 573 Kegel der einzige Punktgewinn für die SG. Ebenfalls 1:7 (3005:3053) unterlag der DKC Waldkirch beim KSV Hölzlebruck. Den einzigen Punkt holte Katja Francz im Duell mit Claudia Reichmann (500:490).

SKI NORDISCH

Lotta Mayr liegt vorne

Zum Auftakt der Serie um den deutschen Schülercp und RWS-Cup kämpften 166 Biathlontalente aus Deutschland am Notschrei nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch mit teilweise ergiebigem Regen. Besonders gut kam Lotta Mayr vom SV Kirchzarten über das Wochenende: Nach Platz fünf über vier Kilometer auf Skirollern und dem Sieg im Cross-Wettbewerb mit Nachladern übernahm Mayr bei den Schülerinnen 13 die Führung in der Gesamtwertung. Vereinskollege Finn Zurnieden wurde in der S 14 Zweiter auf Skirollern und Achter beim Cross.