Holocaust-Gedenken

Steinmeier spricht in Yad Vashem von der deutschen Schuld – gestern wie heute

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Do, 23. Januar 2020 um 20:05 Uhr

Ausland

BZ-Plus In der Holocaust-Gedenkstätte kamen 40 Staatsoberhäupter zusammen, um an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren zu erinnern. Katja Bauer berichtet aus Israel.

Es ist leer auf den sonst so quirligen, lauten Straßen Jerusalems, die Schaufenster der Läden sind dunkel. Die hier allgegenwärtige Sorge vor einem Angriff lässt die Stadt erstarren: 10.000 Polizisten sind am Donnerstag im Einsatz. Über der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem herrscht Flugverbot, und keiner, der sich rundherum bewegt, ist nicht irgendwo registriert, gecheckt, unter Beobachtung. Wehrhaftigkeit und Schutz: Dies ist die Art, wie Israel mit der bitteren Lektion umgeht, dass es damals wie heute immer genügend potente Gegner gibt, die am liebsten alle Juden ausrotten würden.

An diesem Tag nun gilt die Sicherheit dem größten Staatsereignis, das Israel seit seiner Gründung jemals ausgerichtet hat: In Yad Vashem kommen in diesen Minuten 40 Staatsoberhäupter zusammen, um an die Befreiung des Konzentrationslagers ...

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