Wappengestalt ohne Arme und Beine

"Stühlinger Männle" regt Fantasie an

Jutta Binner-Schwarz

Von Jutta Binner-Schwarz

Fr, 25. Mai 2012 um 15:43 Uhr

Stühlingen

Wer mit aufmerksamen Augen durch Stühlingen geht, trifft gleich an mehreren Orten auf das "Stühlinger Männle". Schon 1496 zeigte das Stühlinger Stadtsiegel das Bildnis eines Männleins ohne Arme und Beine. Was hat es damit auf sich?

STÜHLINGEN. Wer mit aufmerksamen Augen durch die Hohenlupfenstadt geht, trifft gleich an mehreren Orten auf das "Stühlinger Männle". Schon 1496 zeigte das Stühlinger Stadtsiegel das Bildnis eines gestumpften Männleins ohne Arme und Beine. Während sich Auswärtige immer wieder über die Figur ohne Arme und Beine im Wappen der Stadt wundern, ist sie den Einheimischen vertraut und lieb.

Der Sage nach soll das "Männle", das oft in den Stühlinger Stadtfarben Weiß und Blau gewandet dargestellt wird, der Urahn aller Stühlinger sein. Grund dafür ist, wie schon in Hans Brandecks "Geschichte der Stadt und der vormaligen Landgrafschaft Stühlingen" zu lesen steht, folgende Geschichte: "Einst kam ein großes Sterben ins Land. Auch die Einwohner von Stühlingen wurden vom Tode weggerafft, alle, bis auf ein Männlein. Das war zur Welt gekommen ohne Arme und Beine. In des Grüningers Haus in der Herrengasse wälzte es sich in den noch heute erhaltenen, in den ...

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